Geschrieben von: Robert Einsle

Wertschätzung von Lebensmitteln – Nachhaltiges Ernährungshandeln fördern

Anfassen, schmecken, erleben, etwas über Portionen lernen und die Herkunft erforschen: Das alles sind Wege, wie Kinder und Jugendliche den Wert von Lebensmitteln verstehen.

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Anfassen, schmecken, erleben, etwas über Portionen lernen und die Herkunft erforschen: Das alles sind Wege, wie Kinder und Jugendliche den Wert von Lebensmitteln verstehen.

Was tun mit dem Mittagessen, das Sie einfach nicht mehr essen wollen?

Wenn Kinder und Jugendliche Essen wegwerfen oder Reste auf dem Teller liegen lassen, tun sie dies meist mit schlechtem Gewissen und weil sie das Essen nicht genug schätzen.

Die Wertschätzung von Lebensmitteln und die Förderung von nachhaltigem Handeln sind Ziele der schulischen Ernährungserziehung, die sich mit fast allen Fragen rund ums Essen verbinden lassen. Idealerweise sollten die Inhalte aus verschiedenen Perspektiven und (illustriert) im Schulalltag behandelt werden:

Experimentieren Sie und prüfen Sie die Verzehrtauglichkeit

Ist der Joghurt bei Ablauf des Verfallsdatums noch gut? Schmecken krumme Möhren und braun gesprenkelte Bananen anders als makellose Ware? Durch sensorische Experimente entwickeln die Schüler ein feines Gespür dafür, welche Eigenschaften für Lebensmittel typisch sind. Wer die Frische, den typischen Geschmack und das Aroma eines Lebensmittels kennt, wird Produkte nicht mehr achtlos wegwerfen, sondern kann testen, ob sie zum Verzehr geeignet sind und erhält so neue Handlungsoptionen.

Der Herkunft und dem Anbau unserer Lebensmittel auf der Spur

Saisonal, regional und dazu noch biologisch – das sind die Schlagworte für nachhaltiges Handeln im Bereich Lebensmittel. Kinder können die Bedeutung dieser Empfehlungen am besten bei (Klassen-)Besuchen auf dem Bauernhof, im Bioladen, auf dem Wochenmarkt oder beim Gemüsehändler verstehen. Hier können sie die große Auswahl an saisonalem, lokalem Obst und Gemüse sehen und erkennen, dass die kleinen Äpfel aus dem Streu nicht die einzigen sind, die sie essen können: Die kleinen Äpfel von den Streuobstwiesen, die krummen Möhren und lustigen kleinen Kartoffeln sind genauso wertvoll und lecker wie die Spitzenprodukte im Supermarkt.

Eigene Lebensmittel produzieren und verarbeiten

Im Schulgarten oder im Kräuterbeet auf der Fensterbank erleben die Kinder, wie viel Zeit und Mühe es kostet, aus einem Setzling oder Keimling einen dicken Salatkopf, Bohnen oder Tomaten zu produzieren. Zusätzliche kleine Aktivitäten, wie z.B. selbstgemachte Gemüsesticks und Obstteller, selbstgebackene Brötchen, Apfelmus aus Fallobst, steigern das Wertgefühl der Kinder für diese Produkte ebenfalls erheblich.

Das Essen in Handportionen messen

Die Augen sind oft größer als der Magen, besonders wenn es um das Lieblingsgericht geht, mit dem Ergebnis, dass die Reste unweigerlich im Mülleimer landen. Damit die Schüler ihren Hunger besser einschätzen und ein gutes Auge für Portionen entwickeln können, wird ihnen beigebracht, die Handportionen in der Lebensmittelpyramide zu verwenden. Sie werden auch ermutigt, ihre Hunger- und Sättigungsgefühle zu spüren und entsprechend zu handeln.

Machen Sie kreativen Gebrauch von Resten

Trotz guter Planung bleibt es nicht dabei: Ein Sandwich, eine Scheibe Brot wird alt und trocken, die Banane eher braun, der Apfel faltig, der Käse trocken. Im praktischen Unterricht lernen die kleinen Experten auch, diese Reste zu verwerten, indem sie z.B. Bruschetta und Bananenmilch herstellen oder ihre Pizza mit weichen Tomaten oder Wurst- und Käseresten belegen. Und was passiert mit unserem Frühstück, wenn wir es nicht wegwerfen wollen? Auf diese Frage gibt es natürlich keine allgemeine Antwort. Vielmehr dient es als Gesprächsthema für die Schüler, um ihr Verhalten zu überdenken und über ihre eigenen Möglichkeiten nachzudenken, etwas gegen die Lebensmittelverschwendung zu unternehmen.

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