Unterschied zwischen Clementine, Mandarine & Satsuma?

Was ist der Unterschied zwischen Clementine, Mandarine & Satsuma?

Jetzt in der Winterzeit haben Zitrusfrüchte Hochsaison, vor allem die Mandarine. Aber auch die beliebte Clementine und auch manchmal sogenannte Satsumas. Aber wo liegt jetzt genau der Unterschied zwischen diesen drei Früchten, da sie fast gleich aussehen? Und welche von diesen leckeren Südfrüchten schmecken am süßesten, haben keine Kerne und lassen sich am einfachsten schälen? Hier erfahren Sie den Unterschied:

Mandarine – die Mutter vieler Zitrusfrüchte

Die Mandarinen (Citrus reticulata) stammen ursprünglich aus Reich der aufgehenden Sonne, China und werden dort schon seit über 3.000 Jahren angebaut. Etwas später verbreitete sich die Mandarine nach Südostasien und Indien, bis sie schließlich Anfang des 19. Jahrhunderts nach durch Sir Abraham Hume nach England und damit nach Europa kam. Mandarinen bilden die größte Gruppe unter den Zitrusfrüchten. Von ihnen gibt es zahlreiche Sorten, wie z.B. die bekannten Früchte Orangen, Clementinen oder die Grapefruit.

Clementine – Der Mandarinen-Hybrid

Bei Clementinen (Citrus × aurantium) handelt es sich um einen Hybrid aus der Kreuzung zwischen Mandarine und der Pomeranze. Während die Mandarine aus China stammt, kommt die Clementine aus dem Mittelmeerraum. Benannt wurde der Hybrid nach dem französischen Mönch Frère Clément, der vor etwa 100 Jahren die Clementine züchtete und als erster wissenschaftlich beschrieb.

Die Clementine finden unsere Kunden in ihren Obstkörben.

Satsuma – Die kernlose „Manadrine“

Die Satsuma (Citrus × unshiu) stammt aus Japan und in Deutschland ist sie kaum jemanden bekannt. Bei so mancher vermeintlicher Mandarine handelt es sich in Wahrheit um die leckere Satsuma. Denn die Zitrusfrüchte sehen zum Verwechseln ähnlich aus und schmecken beide köstlich. Allerdings handelt es sich bei Mandarinen und Satsumas um zwei verschiedene Zitrusfrüchte. Satsumas entstanden vermutlich aus Kreuzungen von Mandarinen-Varietäten und werden in Japan nachweislich schon seit dem 17. Jahrhundert angebaut. Durch den Botaniker und Naturforscher Philipp Franz von Siebold wurden die Satsumas im 19. Jahrhundert schließlich auch in Europa bekannt.

Und wie unterscheiden sich die drei beliebten Zitrusfrüchte jetzt im Geschmack? Welche lässt sich leichter schälen und enthält keine Kerne?

Der Geschmack – Welche Zitrusfrucht schmeckt süßer?

Clementinen, Mandarinen und Satsumas unterscheiden sich sehr deutlich im Geschmack. Die Mandarinen schmecken herber, haben ein intensiveres Aroma und sind nicht so sauer wie Orangen. Clementinen und Satsumas sind hingegen süßer als Mandarinen, haben aber ein milderes Aroma.

Welche Früchte sind kernlos?

Enthält die Zitrusfrucht viele Kerne und lässt sich in neun bis zehn Fruchtsegmente teilen, handelt es sich um eine Mandarine. Wer keine Kerne in den Südfrüchten möchte, der sollte lieber zu den fast kernlosen Clementinen oder Satsumas greifen. Das Fruchtfleisch beider Früchte lässt sich meist in mehr Segmenten aufteilen, etwa bis zu 12 Stück. Die süßen und kernlosen Clementinen und Satsumas sind daher bei den meisten beliebter als Mandarinen.

Da unsere Kunden gerne kernarme Früchte mögen, packen wir die leckere Clementine in unsere Obstkörbe.

Welche Frucht lässt sich am leichtesten schälen?

Die drei Zitrusfrüchte unterscheiden sich farblich und in der Dicke der Schale. Mandarinen sind also kräftig orange, Clementinen gelborange und Satsumas hellorange. Da die Schale der Mandarinen und Satsumas dünner ist, lassen sich diese leichter schälen. Der Nachteil: Durch die dünnere Schale trocken Mandarinen schneller aus und sind daher nur bis zu zwei Wochen haltbar. Schwieriger zu schälen sind dagegen Clementinen, da ihre Schale sehr robust und dick ist. Der Vorteil: Clementinen bleiben dadurch länger saftig und frisch, sie können daher bis zu zwei Monate gelagert werden.

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