Geschrieben von: Robert Einsle

Schönheitsfehler bei Bio-Äpfeln werden toleriert

Beim Kauf von Äpfeln ist den Verbrauchern eine makellose Schale offenbar weniger wichtig als Geschmack oder regionale Produktion. Viele assoziieren kleine Unreinheiten mit mehr Natürlichkeit.

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Beim Kauf von Äpfeln ist den Verbrauchern eine makellose Schale offenbar weniger wichtig als Geschmack oder regionale Produktion. Viele assoziieren kleine Unreinheiten mit mehr Natürlichkeit. Dies zeigt eine Studie der Universität Kassel über die Akzeptanz von Äpfeln mit unterschiedlichen Schalenqualitäten. 1.000 Verbraucher wurden online befragt.

Dank europaweiter Vermarktungsnormen für Aussehen und Form von frischem Obst und Gemüse können Verbraucher im Lebensmitteleinzelhandel fast ausschließlich makelloses und einheitliches Obst kaufen. Dies hat zu einer mangelnden Verbraucherakzeptanz von Obst und Gemüse geführt, das etwas aus der Norm fällt. In den letzten Jahren hat jedoch ein Umdenken in der Gesellschaft stattgefunden.

Nach der Analyse der Daten zählen beim Kauf von Äpfeln vor allem Geschmack und Festigkeit, aber auch die Verpackung ohne Plastik und die regionale Herkunft. Visuelle Merkmale, mit Ausnahme von Blutergüssen, scheinen weniger wichtig zu sein. Diejenigen, die sich für Bio-Äpfel entscheiden, betrachten neben dem Geschmack (50%) auch geringe Pestizidrückstände (51%) und eine umweltfreundliche Produktion (47%) als wichtige Kaufkriterien. Gründe, keine Bio-Produkte zu kaufen, waren der Preis (52%) und die Verfügbarkeit (48%). Auch die Herkunft der Äpfel scheint für viele wichtiger zu sein als die Art der Produktion.

Viele Verbraucher assoziieren mit Äpfeln, die äußerlich nicht ganz makellos sind, eine größere Natürlichkeit – bei mindestens ebenso gutem Geschmack. Dies wurde auch durch eine bundesweite Blindverkostung der Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau (FÖKO) bestätigt. Die Unebenheit bedeutet nicht, dass die Frucht eher geschält wird. Käufer von normalen Äpfeln achten mehr auf ein glattes Aussehen als Bio-Kunden.

„Einerseits kann es sich also für den Handel finanziell lohnen, Äpfel mit Hautfehlern anzubieten. Andererseits kann der Handel dazu beitragen, die Verschwendung von Lebensmitteln und Rohstoffen zu reduzieren“, resümiert Jutta Kienzle von FÖKO.

Um die Akzeptanz von Schalenfehlern bei Äpfeln bei Gelegenheitskäufern weiter zu erhöhen, sollte am Verkaufsort oder auf dem Produkt betont werden, dass die Fehler rein äußerlich sind und den Geschmack nicht beeinträchtigen, so die Studie. Emotionale Botschaften wie „natürlich gewachsen“ und „wie aus dem eigenen Garten“ sind dafür besser geeignet als reine Fakten, heißt es.

Äpfel aus dem Alten Land / Hamburg

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