Geschrieben von: Robert Einsle

Keine Nahrungsergänzung nötig für Vitamin D-Versorgung und Infektionsschutz

Können Vitamin-D-Präparate eine Infektion mit dem Coronavirus verhindern oder den Schweregrad einer Covid 19-Erkrankung verringern? Diese Frage wird derzeit von Experten diskutiert. Hintergrund: Vitamin D hat nicht nur wichtige Funktionen für den Knochenstoffwechsel, sondern trägt auch zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Wissenschaftler vermuten einen möglichen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Serum-Vitamin-D-Spiegel und einem erhöhten Risiko für Infektionen oder einen schweren Krankheitsverlauf. Dennoch: Laut einer Fachinformation der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) reichen die Studienergebnisse nicht aus, um einen eindeutigen kausalen Zusammenhang herzustellen.

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Können Vitamin-D-Präparate eine Infektion mit dem Coronavirus verhindern oder den Schweregrad einer Covid 19-Erkrankung verringern? Diese Frage wird derzeit von Experten diskutiert. Hintergrund: Vitamin D hat nicht nur wichtige Funktionen für den Knochenstoffwechsel, sondern trägt auch zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Wissenschaftler vermuten einen möglichen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Serum-Vitamin-D-Spiegel und einem erhöhten Risiko für Infektionen oder einen schweren Krankheitsverlauf. Dennoch: Laut einer Fachinformation der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) reichen die Studienergebnisse nicht aus, um einen eindeutigen kausalen Zusammenhang herzustellen.

Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass Vitamin-D-Präparate Menschen mit einer ausreichenden Versorgung vor einer Infektion mit dem Virus schützen oder den Schweregrad der Erkrankung verringern können. Dennoch empfiehlt die DGE generell eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung. Da der Körper etwa 80 bis 90 Prozent seines Sonnenlichtbedarfs über die Haut aufnimmt, sollten Menschen regelmäßig Zeit im Freien verbringen. Der Rest sollte aus Vitamin-D-haltigen Lebensmitteln, wie fettem Fisch (z. B. Hering, Makrele und Lachs), Pilzen und Hühnereiern, gewonnen werden.

Schon vor der Pandemie kommt das Thema „Vitamin D“ im Winter regelmäßig auf. Auch wenn in der Haut weniger „Sonnenschein-Vitamin“ gebildet wird, kann der Körper in den Frühlings- und Sommermonaten meist genug davon „nachfüllen“. Es kann es speichern und in den Wintermonaten darauf zurückgreifen. Mit Vitamin D angereicherte Lebensmittel wie Fruchtsäfte oder Milch, die immer häufiger in den Regalen von Lebensmittelgeschäften zu finden sind, sind nicht notwendig. Auch Nahrungsergänzungsmittel sind es nicht.

Im Zweifelsfall sollten Sie sich zunächst von einem Arzt untersuchen lassen, ob ein Überschuss vorliegt. Denn: Ein ständiger Überschuss an entsprechenden Präparaten kann zum Beispiel zu Nierensteinen führen. Allenfalls Risikogruppen wie ältere Menschen, die wenig Zeit im Freien verbringen, und Frauen, die einen Schleier über dem Gesicht tragen, sollten vorsichtig sein.

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