Jedem zweiten Verbraucher ist die Herkunft der Lebensmittel wichtig

Jedem zweiten Verbraucher ist die Herkunft der Lebensmittel wichtig

Müssen Sie denn im Dezember Erdbeeren aus Spanien essen? Und eher die günstigeren Eier aus Bodenhaltung anstatt der Bio-Eier vom Freiland? Aber danke einer großen angelegten Studie „Geschmackssache 2019“ des Hausgeräteherstellers ritterwerk unter mehr als 1.000 Deutschen spricht das Gewissen beim Kauf von Lebensmitteln immer öfter ein Wörtchen mit.

„Das Interesse an biologisch produziertem und regionalen Lebensmitteln nimmt zu. Das hat nicht nur gesundheitliche oder geschmackliche Gründe, sondern immer häufiger auch ethische Gründe“, teilt Geschäftsführer des Hausgeräteherstellers ritterwerk Michael Schüller mit.

Die Ergebnisse der Studie zeigen auf, dass jedem zweiten Konsumenten in Deutschland wichtig ist, woher die Ware kommt (50 Prozent). Wer jede Woche eine Avocado oder eine Ananas isst, verschlechtert seinen ökologischen Fußabdruck um gut 1,5 Kilogramm Kohlendioxid, was ein Autofahrer auf 10 Kilometern verursacht. Aber dieser ökologische Fußabdruck ist für viele Deutsche nicht der Hauptgrund regional und damit saisonal einzukaufen. Für 80% möchten damit die regionale Wirtschaft unterstützen. Also warum sich eine Obstkiste per DHL von einem Obstlieferanten aus einer anderen Stadt schicken zu lassen, nur weil dieser 1€ grünstiger ist. Der Nachteil von Obst per Versand sind erstens der ganze Verpackungsmüll und zweitens die hinterlassenden CO2-Kosten. Wir bei MyFreshFarm liefern Ihnen jede Woche einen hübsch dekorierten Obstkorb im Pfandsystem, d.h. wir bringen Ihnen einen gefüllten Obstkorb und nehmen den leeren der Vorwoche wieder mit. So entsteht so gut wie kein Verpackungsmüll.

In einer immer globalisierteren Welt mit kaum mehr nachvollziehbaren Warenströmen und Konzentrationsprozessen auf wenige Großhändler oder Versandplattformen, fragen sich immer mehr Konsumenten, wie sie durch ihr Einkaufsverhalten die lokale Wirtschaft vor Ort stärken können und nicht irgendwelche börsennotierte Großkonzerne. Stärken Sie den Einzelkaufmann vor Ort. Denn dahinter stehen keine Stakeholder sondern eine Familie.

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