Geschrieben von: Robert Einsle

Ahorn – Essbares vom Baum – Keimlinge im Salat, Früchte als Kapernersatz

Im Frühjahr können einheimische Bäume und Sträucher den Speiseplan bereichern. Dazu gehört auch der Spitzahorn. Die gelbgrünen Blüten, jungen Blätter und Früchte des Spitzahorns sind besonders schmackhaft. Die Ahornsamen, die im Februar und März keimen, sind reich an Nährstoffen und schmecken köstlich auf Brot, im Risotto oder im Salat. Reinigen Sie sie zunächst in einer mit Wasser gefüllten Schüssel und lösen Sie vorsichtig die Samenschale. Der bittere Geschmack kann gemildert werden, indem man sie kurz in Salzwasser einweicht oder in etwas Öl oder Butter anbrät. Sie können auch zum Verfeinern von Reisgerichten verwendet werden.

Eigener Lieferdienst in Hamburg & Umland
Lieferdienst Shop öffnen
Deutschlandweite Lieferung per Premium-Versand
Versabd Shop öffnen

Im Frühjahr können einheimische Bäume und Sträucher den Speiseplan bereichern. Dazu gehört auch der Spitzahorn. Die gelbgrünen Blüten, jungen Blätter und Früchte des Spitzahorns sind besonders schmackhaft. Die Ahornsamen, die im Februar und März keimen, sind reich an Nährstoffen und schmecken köstlich auf Brot, im Risotto oder im Salat. Reinigen Sie sie zunächst in einer mit Wasser gefüllten Schüssel und lösen Sie vorsichtig die Samenschale. Der bittere Geschmack kann gemildert werden, indem man sie kurz in Salzwasser einweicht oder in etwas Öl oder Butter anbrät. Sie können auch zum Verfeinern von Reisgerichten verwendet werden.

Die gelb-grünen Blüten des Ahornbaums sind essbar und können zu Sirup verarbeitet werden. Sie geben auch einen schönen Farbtupfer in einem Salat aus jungen Ahornblättern, gehackten Nüssen und geriebenem Parmesankäse. Die würzigen, aromatischen Blätter können als Gemüse gegessen werden. Sie benötigen jedoch eine beträchtliche Menge, da sie noch mehr schrumpfen als Spinat. Braten Sie einfach eine Zwiebel an, entfernen Sie die Stiele von den zarten Blättern und kochen Sie sie kurz in ein wenig Wasser. Würzen Sie mit einem Schuss Sahne, Muskatnuss, Salz und Pfeffer. Das junge Grünzeug kann auch konserviert und fermentiert werden, ähnlich wie Sauerkraut. Ein Tee aus den getrockneten Blättern wird in der Volksmedizin gegen Entzündungen und Fieber eingesetzt.

Die propellerartigen Ahornfrüchte sind bei Kindern als „Nasenpflücker“ beliebt. Besonders schmackhaft sind jedoch die jungen Exemplare mit den unreifen Samen, die ab Mitte Mai vom Baum gepflückt werden. Sie werden in Salaten gegessen oder mit Gemüse gekocht. Für „Kapern“ werden die zarten Früchte zehn Minuten lang in Wasser gekocht, dann abgetropft und in ein sauberes Gefäß gegeben. Kochen Sie den weißen Balsamico-Essig mit ein wenig Salz und Ahornsirup kurz auf, gießen Sie ihn über die Kapern und verschließen Sie ihn. Auf diese Weise bleiben sie ein paar Monate lang gut.

In Europa ist der Ahornbaum weit verbreitet. Einheimische Arten sind der Spitzahorn, der Bergahorn und der Feldahorn. Der Spitzahorn (Acer platanoides) ist leicht an seinen handförmig gelappten Blättern zu erkennen. Die Lappen sind spitz zulaufend und glänzend grün. Junge Pflanzenteile enthalten wertvolle Flavonoide, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan und Eisen. Große Mengen sollten nicht verzehrt werden, da die darin enthaltenen Saponine die Darmschleimhaut reizen können.

Vitamin Post gefällig?
Melden Sie sich für unseren kostenlosen Newsletter an und erhalten als Dankeschön einen 5€ Gutschein für Ihre erste Bestellung!
Die Datenschutzbestimmungen habe ich zur Kenntnis genommen