5 Geschäftsideen für die Lebensmittelrettung

Unsere Überflussgesellschaft produziert einfach zu viel Abfall. Ein großer Teil davon ist aber noch brauch- beziehungsweise essbar. Wir stellen Ihnen heute 5 Geschäftsideen für Lebensmittelrettung vor – vieles wird aussortiert, ist aber genießbar.

#1 Oh Banana – eine zweite Chance für Bananen im Brot

In Australien finden Sie Bananenbrot an jeder Ecke. In Deutschland ist das Essen noch nicht sehr weit verbreitet. Aber das kann sich ändern, insbesondere dank des jungen Wiehler-Start-ups Oh Banana. Auf einer Reise durch Oz kam die Gründerin Carmen Hoffstadt auf die Idee, Bananenbrot auch in diesem Land zu verbreiten. Sie gründete ihr Unternehmen im Jahr 2019.

Oh Banana hat nicht nur teilgenommen, um ein relativ unbekanntes Produkt bekannter zu machen. Die wichtigste Aufgabe ist es, Lebensmittel, genauer gesagt Bananen, vor dem Fass zu retten. Die Ladenbesitzer werfen überreife, fast schwarze Bananen weg, weil niemand sie mehr kaufen will. Leider ist das normal, aber es ist alles andere als gut. Weil die Bananen noch essbar sind.

Carmen Hoffstadt sammelt diese Früchte und schickt sie zu einem erfahrenen Bäcker in der Region, der sie dann von Hand zu Bananenbrot verarbeitet. Die manchmal recht süßen, manchmal recht festen Brote sind in zwölf Sorten erhältlich, wie z.B. Schokolade-Haselnuss oder Preiselbeer-Walnuss. Sie werden aus Dinkelmehl hergestellt, sind vegan und teilweise zuckerfrei. Sie können sie auf der Website des Start-ups bestellen.

#2 Querfeld – Krummes für die Kantine

Sie kennen aus gewöhnlichen Supermärkten nur Obst und Gemüse, die den gängigen „Schönheitsidealen“ entsprechen. Weil sie unvollkommen, angeblich hässlich und nicht einmal geordnet ist, bleibt sie oft auf dem Spielfeld liegen. Der Verbraucher will es nicht. Frederic Goldkorn beweist diesen Unsinn seit vier Jahren.

Sein Start-up Querfeld beliefert hauptsächlich Großküchen mit den gebogenen Waren. Zu den Kunden gehören Restaurants, Betriebskantinen, Schulen und Kindergärten. Aber auch Nachbarn können sich zusammenschließen und versorgt werden – vorausgesetzt, sie nehmen mindestens 20 Kilo ab. Es ist auch möglich, private Bestellungen über das Einkaufsportal Marktschwärmer aufzugeben und die Waren auf einem lokalen Wochenmarkt abzuholen.

Die Lebensmittel stammen von kleinen und großen Bio-Betrieben, u.a. aus Deutschland, Spanien und Frankreich. Das Partnernetzwerk wächst ständig. Außerdem versuchen die Berliner, immer besser zu werden. Beispielsweise bauen sie derzeit ein innovatives Fahrradlogistiksystem auf, um Lebensmittel mit möglichst wenig CO2 zu liefern.

#3 Too Good To Go – Gutes Essen für kleines Geld

Jeder, der nicht blind um die Welt läuft, wird sehen, dass große Mengen an Lebensmitteln verschwendet werden, sei es in Restaurants, Geschäften oder zu Hause. Mette Lykke wollte nicht tatenlos zusehen, wie perfektes Essen, zum Beispiel nach einem Buffet, im Papierkorb landet. Deshalb gründete sie das Start-up Too Good To Go in Berlin. Der Firmenname bedeutet übersetzt „Zu gut zum Wegwerfen“. Der Ansatz des jungen Unternehmens: diese Lebensmittel nicht zu verschwenden und sie den Verbrauchern zugänglich zu machen.

Um dies zu ermöglichen, haben Lykke und ihr Team eine App entwickelt. Wer sie installiert, hat Zugang zu Restaurants, Hotels oder Lebensmittelgeschäften, die sowohl rohe als auch gekochte Lebensmittel anbieten, die übrig bleiben und weggeworfen werden müssen. Gegen eine geringe Gebühr von etwa drei Euro können sie Terrinen, Eintöpfe, Brot, Kuchen oder Gemüse bestellen. Obwohl der Kunde nicht genau weiß, was in der Schachtel ist, kann er sie für einen geringen Betrag bestellen. Aber eines ist klar: Er rettet Essbares aus dem Papierkorb, leistet einen Beitrag gegen Verschwendung und isst für wenig Geld Gutes.

MyFreshFarm auf  Too Good To Go

#4 Dörrwerk – Äpfel mit einem Unterschied

Gerade jetzt, zu Beginn des Herbstes, sind Äpfel überall auf dem Boden. Niemand sammelt sie, sie verrotten. Es ist eine Schande. Auch das Berliner Start-up Dörrwerk hat sich auf Äpfel spezialisiert: Das Team um Gründer Philipp Prechtner stellt aus Äpfeln zweiter Qualität (plus einer weiteren Obstsorte) in vier Sorten so genanntes Fruchtpapier her. Es wird aus Fruchtpüree hergestellt, das bei milden Temperaturen getrocknet wird.

Die Idee, ausrangierte Fruchtsnacks herzustellen, reifte 2014, und ein paar experimentelle Schritte später war klar, dass das Ergebnis gut schmecken würde und das Projekt auf eine professionellere Basis gestellt werden musste. Eine Crowdfunding-Kampagne half 2015 bei der Finanzierung eines großen Dorfofens.

Heute stellen die Berliner eine Vielzahl von Lebensmitteln aus geretteten Früchten her – zum Beispiel Energiezwiebeln oder Knuspergebäck aus Äpfeln, aber auch Nudeln aus Mais.

Unter ihrer neuen Marke „Rettergut“, die 2019 eingeführt wird, verkaufen sie auch Fruchtaufstriche, Erfrischungsgetränke, Suppen und Schokolade. Die Produkte sind hauptsächlich im Einzelhandel und in Bio-Supermärkten, aber auch in einem eigenen Online-Shop erhältlich.

#5 MyFreshFarm – Obst & Gemüse Lieferservice

Das Hamburger Start-up My Fresh Farm liefert seit 2014 Obstkörbe ins Büro und Gemüsekisten nach Hause direkt vom Hamburger Großmarkt. Aber neben frischen Obst und knackigen Gemüse finden Kunden auch Bio-Backwaren, Eier, Milch, Salatsaucen & -dressings sowie weitere Produkte für eine gute und gesunde Ernährung.

Das Liefergebiet umfasst das gesamte Stadtgebiet von Hamburg sowie den Speckgürtel bis Lübeck, Lüneburg, Norderstedt und Pinneberg/Elmshorn. Der Mindestbestellwert beträgt 20.- EUR Warenwert je Lieferung. Ab 29 EUR liefern wir FREI HAUS, darunter ist unser Frachtkostenanteil nur 3,90 EUR.

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